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Erklaerung des Ortsnamens


Schloss Seibersdorf alt



Nach dem rätselhaften Gründer Siegfried (1043/45), Amt- und Gewaltträger der Markgrafschaft – erst Siegfrieds-, Seifrieds-, dann Seibersdorf benannt.

Schloss Seibersdorf

Das Schloss wurde seinerzeit als "Veste Seifriedsdorf " in strategischer Überlegung zur Sicherung der Leithagrenze gegenüber dem magyarischen und türkischen Einfluss gegründet.

 




Aquarell Schloss Seibersdorf alt


Schloss Seibersdorf um 1960



In der Geschichte von Seibersdorf ist sicher, dass die Veste Seibersdorf wie auch andere Burganlagen (z.B. Ebenfurth, Pottendorf) aus strategischen Überlegungen der Sicherung der Leithagrenze gegenüber dem magyarischen Einfluss gegründet wurde.

Unter regem Besitzwechsel erfolgte die Umwandlung aus einer mittelalterlichen Wasserburganlage zur heutigen im 17. Jahrhundert erbauten und Anfang des 18. Jahrhunderts unter Leopold Karl Graf von Cavriani architektonisch gestalteten barocken Schlossanlage.
Das im "Topographia Austriae inferioris" (1672 erschienen) von Georg Matthäus Vischer abgebildete Schloss gleicht dem heutigen im wesentlichen.

Als 1683 die Türkeninvasion drohte, wurden bestimmte Orte zu Zufluchtsstätten erklärt. So wurden unter den "Zuflucht-Stätt Under Wiennerwaldt" u.a. Scharfegg, Under Waldersdorff, Seibersdorff, Günss- und Koblstorff genannt.

Nach dem Rückzug der Türken aus Mitteleuropa wurde Anfang des 18. Jahrhunderts die strategische Bedeutung der Burgen als Sicherung der Leithagrenze geringer und die einzelnen Burganlagen konnten von ihren Besitzern nach und nach zu barocken Schlössern umgebaut werden. Im Falle Seibersdorf waren dies, wie schon erwähnt, die Cavriani, ein katholisches aus Mantua stammendes Adelsgeschlecht, in deren Besitz sich das Schloss bis 1932 befand.

Diese durch Urkunden festgestellte geschichtliche Entwicklung von Seibersdorf kann durch Pläne ergänzt werden. Der sogenannte "Walterplan", der im Auftrage von Kaiserin Maria Theresia als "Grenzkarte Ungarn-Niederösterreich" von Constantin Johann von Walter zwischen 1754 und 1756 angefertigt wurde, lässt deutlich die barocke Schlossanlage samt dem dazugehörigen Park erkennen.

Schloss Seibersdorf kann folgendermaßen beschrieben werden:

Das Schloss, welches einen quadratischen Innenhof umschliesst, ist von vier freistehenden hakenförmigen Eckbauten eingerahmt. Sämtliche Gebäude sind von einem Graben umgeben und sind nur über zwei Brückenzugänge im Süden von der Strasse, im Norden vom Park aus erreichbar.

1956: Gründung des österreichischen
1956: Forschungszentrums Seibersdorf


Die Geschichte von Deutsch-Brodersdorf

Beiträge zur Ortsgeschichte Deutsch-Brodersdorf bis 1935 als .pdf > zum Download (4,3MB)



Schloss Deutsch-Brodersdorf 1995

Turm Schloss Deutsch-Brodersdorf

Schloss Deutsch-Brodersdorf seit 1983
im Besitz der Familie Richter.


Die Geschichte Deutsch-Brodersdorf bis 1945

1. Keltenzeit

Künstliches Erdwerk in Leithaprodersdorf zeigt Spuren keltischer Herkunft. Zur Leitha hin auch auf unserer Seite Spuren von keltischen Mahlzeiten gefunden.

2. Römerzeit

Polten, ein Feld an der Leitha unterhalb des Ortes – verzerrter Name aus dem Lateinischen, früher "Ponten". Vor 150 Jahren sind dort schön behauene Quadersteine ausgegraben worden. Aus der Römerzeit liegen etliche Funde vor:
Grabsteine mit römischen Aufschriften, Reliefs, Grabbeigaben, Schmuck, Waffen, Gefässe, Ziegel, Münzen u.a.
Daraus wird geschlossen, dass an der "Furt" an der Leitha eine römische Siedlung bestand.
Diese Siedlung dürfte von der Regierungszeit des Kaisers Augustus (gestorben 14) bis zur Regierungszeit des Kaisers Valens (gestorben 378) beiläufig 400 Jahre bestanden haben.

3. Slawenzeit

Awaren drangen in die Heimat ein. In ihrem Gefolge waren auch Slawische Völker. Daraus wird der Ortsname erklärt.
Brody = Furt, Übergang (altslawisch).
Brodersdorf, Prodersdorf, Protersdorf, Proterstorf.

4. Mittelalter

Gebiet von Loretto, Leithaprodersdorf, Deutsch Brodersdorf, im Besitze der Burgherrn von Hornstein. Hornstein wurde durch König Ludwig von Ungarn erbaut (1341).
Ungarischer Graf Lazcky in Grenzkriegen mit den österreichischen Herzögen. Erst um 1440 verpfändete die Königinwitwe Elisabeth verschiedene Grenzbesitzungen, darunter auch die Grafschaft Hornstein, an ihre österreichischen Vettern Herzog Albrecht und Kaiser Friedrich, Lehensherr von Hornstein wurde nun Georg von Pottendorf, der einem nahen Verwandten, dem Ritter Georg von Haunfeld, im Jahre 1450 die Besitzungen von Deutsch Brodersdorf überließ. In diese Zeit fällt sicherlich auch die Gründung des Schlosses. Deutsch Brodersdorf bestand damals aus 74 Häusern.



5. Türkenzeit

Der ostwärts von der Schule gelegene freie Platz, die Einfahrt zum Schloss, die Wohngebäude und die Stalllungen zur Zeit der Türkeninvasion von den Kuruzen und von den Janitscharen als Quartier benützt. Heute noch führen diese Plätze im hiesigen Volksmund den Namen "Krutzenhof". Bei der Wiederinstandsetzung des Schlosses im Jahre 1921 wurden türkische Säbel und Geräte gefunden.

1679: (und 1713) war ein Jahr der Pest, daran erinnert die Pestsäule (Dreifaltigkeitssäule)
1683: wurde die Kapelle durch die Türken zerstört. Sie war am Platze der heutigen Kirche.
1698
: wurde dort wieder eine Kapelle gebaut.
1709:
verbrannte bei einem neuerlichen Kuruzeneinfall der halbe Ort.
1762: Am 18. November brannte DEutsch-Brodersdorf gänzlich nieder.
1783: Errichtung einer Pfarre durch Kaiser Josef II.
1792: Errichtung des Leithadammes gegen Überschwemmungen.
1793: Grundsteinlegung zur heutigen Schule
1793: (Früher wurde im Gasthaus Gratzer, Nr. 65, unterrichtet.)
1824: Zubau zum Schulgebäude.
1875: Volksschule Deutsch Brodersdorf wird zweiklassig
1875: (Neubau des heutigen Schulhauses).
1882: Hochwasserkatastrophe durch Leithafluß
1894: Die Häuser Nr. 10,11,12 & 13 sind niedergebrannt, am 08.08. Scheunen u. Stallungen vernichtet.
1903: Großfeuer in Deutsch-Brodersdorf
1926, 1940, 1965 und 1966: Hochwasserkatastrophe durch Leithafluß
1960: Im September fand die Kommasierung ihren Abschluß.
1962:
Am 07.07. wurde mit dem Bau der Ortswasserleitung begonnen.
1966: Amtsgebäude wurde neu gebaut
1967: Durch den Ausbau des Leithadammes und der neu erbauten Leithabrücke, die im Dezember 1967 für
1875: den Verkehr freigegeben wurde, ist die Überschwemmungsgefahr verringert worden.

Gemeindezusammenlegung 01.01.1972


Seit der Vereinigung der Katastralgemeinden Seibersdorf und Deutsch-Brodersdorf zur jetzigen
Marktgemeinde Seibersdorf im Jahre 1972 war Paul Renner Bürgermeister. Unter seiner Amtsleitung wurden neben der Gemeindezusammenlegung am 01.01.1972 viele Vorhaben verwirklicht. Seit 09.02.2010 ist Ökonomierat Franz Ehrenhofer im Amt des Bürgermeisters:

1972: Fertigstellung der Leichenhalle Seibersdorf, Fertigstellung Postamt u. Feuerwehrhaus Seibersdorf
1875: Der Ausbau der Ortsstraßen wurde begonnen und die Pflastersteine von 1934 wurden abgetragen.
1875: Die Gehsteige und Seitenstraßen erhielten eine Asphaltdecke. Ein Spiel- und Sportplatz sowie der
1875: "Pauliberg" als Rodelbahn wurden in Deutsch-Brodersdorf angelegt
1973: Fertigstellung Kanalisierung Deutsch-Brodersdorf
1973: Beginn Schwimmbadbau Seibersdorf, Kirchenaussenrenovierung Seibersdorf
1975: Fertigstellung des Schwimmbades Seibersdorf
1975: Eröffnung Sportbad Seibersdorf mit solarer Vorwärmeanlage
1982: Friedhofserweiterung Seibersdorf
1985: Umbau Volksschule Seibersdorf, Umbau Kindergarten Seibersdorf
1986: Neubau Kindergarten Deutsch-Brodersdorf, Friedhofserweiterung Deutsch-Brodersdorf
1986: Errichtung einer kommunalen Strohfeuerungsanlage.
1986: Die Fernwärmeversorgungs-Genossenschaft sorgt für örtliche Wertschöpfung.
1987: Neubau des Feuerwehrhauses Deutsch-Brodersdorf
1988: Umbau und Sanierung Schwimmbad Seibersdorf
1989: Umbau Volksschule Deutsch-Brodersdorf
1990: Renovierung der Pfarrkirche Deutsch-Brodersdorf
1991: Innenrenovierung Pfarrkirche Seibersdorf
1995: Aussenrenovierung Kirche Seibersdorf
1996: Fertigstellung der Kläranlage, Eröffnung durch LH Dr. Pröll Juni 1997, Beginn der Strassen-
1996: bauarbeiten, Neugestaltung sämtlicher Verkehrsflächen und Nebenanlagen in beiden Ortsteilen
1999: Baubeginn Neuerrichtung Feuerwehrhaus Seibersdorf
2001: Erstellung einer Homepage für die Marktgemeinde Seibersdorf
1996: Errichtung einer Skateranlage in Deutsch-Brodersdorf
1996: Bau gesamte Heizungsanlage Volksschule Deutsch-Brodersdorf
1996: Fertigstellung Feuerwehrhaus Seibersdorf
2002: Errichtung Wohnhausanlage in Seibersdorf
2003: Techniksanierung Sportbad - Grandertechnologie
2004: Zubau zum Amtsgebäude - Eröffnung Postverteilerzentrum
2005: Errichtung Wohnhausanlage in Deutsch-Brodersdorf
2006: Neugestaltung Marktplatz Seibersdorf
2007: Straßengestaltung Deutsch-Brodersdorf am See

2008: Erweiterung der Kanal- und Wasserleitung in Deutsch-Brodersdorf und Seibersdorf
2007: Neuparzellierung in Seibersdorf „Gärtnerei“
2007: Erweiterung und Umbau Rot-Kreuz-Haus Deutsch-Brodersdorf
2009: Errichtung einer Rad- und Fußgängerbrücke über die Leitha
2007: Erweiterung des Kindergartens Seibersdorf
2007: Straßengestaltung „Eisteich“-Deutsch-Brodersdorf und „Meierhof“-Seibersdorf
2010:
Sanierung Pfarrhof Deutsch-Brodersdorf
2007: Sanierung Kindergarten Deutsch-Brodersdorf
2011: Straßengestaltung „Hauptweg“ und „Remiseweg“ in Deutsch-Brodersdorf
2007: Neugestaltung des Gartens im Kindergarten Seibersdorf
2007: Einleitung Kommassierungsverfahren in Seibersdorf
2012: Erweiterung der Kanal- und Wasserleitung
2007: Spatenstich für Hochwasserschutz Seibersdorf



aktualisiert: Dienstag, 11.02.2014 23:46
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